| Der Tanzsportverein Grün-Gold Erfurt bietet in langjähriger Tradition Tanzen der Extraklasse jenseits vom angestaubten Tanzschuleinerlei. Unsere speziell ausgebildeten Trainer, Übungsleiter und Choreografen arbeiten unter Beachtung der natürlichen Bewegungsbedürfnisse des Körpers und unter strikter Einhaltung eines besonders hohen Spassfaktors. Wer Tanzen lernen, seine Kenntnisse verbessern oder perfektionieren will, liegt hier (Grün-)goldrichtig. |
|||||||
Tanzen für Jeden
|
Tanzen im Wettkampf
|
Jazz, Ballett, Aerobic
|
|||||
|
|
|
|||||
|
Vorstellung der Standard- und Lateintänze |
|||||||
| Weiterhin im Angebot: Lindy Hop (die ursprüngliche Variante des Swing): Tanzen nach der Musik der 20er und 30er Jahre! International geprägter Paartanz zu „neuer“ und altbekannter Swingmusik von Robbie Williams, Count Basie, Glenn Miller etc. West Coast Swing Begeistert durch seine neckischen Finessen, eine sanfte Führung und seine vielseitige Einsetzbarkeit zu allen Musikstücken im 4/4 Takt. Fit mit Authentic Jazz Für alle einzelnen Damen und Herren, die sich sportlich betätigen wollen und das mit Tanz verbinden wollen. Authentic Jazz für Jugendliche Viel Spaß in der Gruppe und Bewegung nach neuer und altbekannter Swingmusik. |
|||||||
|
Unsere Mitglieder können in sämtlichen angebotenen (auch in mehreren) Trainingsgruppen unseres Vereines trainieren.
Wie erreichen Sie uns?
Erreichen können Sie uns mit Hilfe des Kontaktformulars.
Telefonnummern und E-Mail-Adressen finden Sie auf unserer Seite „Verein“. Sie können uns auch zu jeder Trainingszeit besuchen.
Am besten wird es sein, wenn Sie gleich Wechselschuhe mitbringen und in ein Training hineinschnuppern.
Sie können in Ruhe ausprobieren, in welcher oder auch in welchen unserer Gruppen Sie sich gut aufgehoben fühlen. Welche Gruppe übt wann und wo?
Schauen Sie bitte auf unsere Seite „Training“.
Mitgliedsbeitrag (ab 1.1.2012)
|
|||||||
| Standardtänze | Lateinamerikanische Tänze | ||
| International Standard | International Latin | ||
| Langsamer Walzer | Samba | ||
| Tango | Cha-Cha-Cha | ||
| Wiener Walzer | Rumba | ||
| Slowfox | Paso Doble | ||
| Quickstep | Jive | ||
Viele verstehen unter „Gesellschaftstanz“ diese 10 Tänze,
andere beziehen in den Gesellschaftstanz auch weitere Tänze wie z. B Salsa, mit ein.
Ball kommt übrigens von „ballare“ und bedeutet „tanzen“.
Apropos Ball:
Auf Bällen und Partys sieht man seit einiger Zeit ein deutlich zunehmendes Interesse, die Standard/Latein-Tänze in ihrer definierten Charakteristik zu interpretieren.
Sehr erfreulich dabei ist, dass dies auch, vielleicht sogar besonders, auf junge und sehr junge Menschen zutrifft.
Beim Tanzen führt der Herr.
Dies bedeutet, dass er für die Aufeinanderfolge der Figuren und für die Orientierung im Raum verantwortlich ist.
In dieser sicherlich nicht ganz leichten Funktion berücksichtigt der Herr, wieviel Platz in welcher Richtung vorhanden ist und welche Figur unter Beachtung „statischer und dynamischer Hindernisse“ sich anbietet, getanzt zu werden.
Die ebenso nicht leichte Rolle der Dame ist, sich scheinbar mühelos dieser Führung anzuvertrauen.
Gern sagt man auch: Der Herr bildet den Rahmen für seine Dame, damit diese sich besonders attraktiv präsentieren kann.
Die Charakteristik gilt für jedermann, nicht nur für Turniertänzer.
Standardtänze
Typisch für die Standardtänze ist der Körperkontakt, mit dem die Tanzpartner in der geschlossenen Tanzhaltung ohne Unterbrechung verbunden bleiben.
Die Standardtänze sind Bewegungstänze. Die Paare bewegen sich in Gegenuhrzeigerrichtung über das Parkett.
Langsamer Walzer
Der Langsame Walzer wird aufgrund seiner Herkunft auch English Waltz genannt.
Er gilt als der harmonischste Standardtanz.
Tango
Der Tango ist der erotische Tanz unter den Standardtänzen.
Abgeleitet vom Tango Argentino zählte er für eine kurze Zeit zu den lateinamerikanischen Tänzen.
Er ist kein Schwungtanz, wie die anderen vier Standardtänze und kennt deshalb kein Heben und Senken und keine Neigung.
Die Charakteristik des Tango erfordert ein Höchstmaß an Körperbeherrschung, um den Schwung zu verhindern.
Wiener Walzer
Was wäre ein Ball ohne Wiener Walzer?
Für den Fall, dass Sie zum Wiener Opernball Debütant (Infos auf debuetanten.at) sein möchten:
Sie müssen den Linkswalzer sehr gut beherrschen. Lernen kann dies jeder.
Slowfox
Der Slowfox ist sehr anspruchsvoll und wird oft als der schwierigste Standardtanz bezeichnet.
Trotz unterschiedlich schneller Schritte wird vom Tanzpaar eine extrem gleichmäßige Bewegung erwartet.
Quickstep
Die Bezeichnung ist aus „Quicktime Foxtrot and Onestep“ entstanden.
Wie die Namensbildung schon sagt, wurde der Quickstep aus dem Foxtrott entwickelt.
Es gibt jedoch keinerlei Veranlassung, ihn mit jenem gleichzusetzen.
Der Quickstep gilt als der „Champagner“ unter den Standardtänzen.
Wer hier locker bleibt, beweist Kondition, Koordination und Können.
Anmerkung:
Foxtrott - der Tanz für's Betriebsvergnügen.
Er hat nur wenige Figuren, kommt praktisch ohne technische Anforderungen daher und spielt im Tanzsport keine Rolle.
Manche Tänzer tanzen im Foxtrott Quickstep-Figuren. Zum „Champagner“ wird der Foxtrott dadurch nicht.
Lateinamerikanische Tänze
Der Begriff „lateinamerikanisch“ ist nicht korrekt, denn nur Samba und Rumba sind tatsächlich lateinamerikanischen Ursprungs.
Der Cha-Cha-Cha könnte im erweiterten Sinn noch als lateinamerikanisch definiert werden.
Der Jive wurde in England u. a. aus dem Boogie-Woogie entwickelt. Seine Wurzeln sind somit in Nordamerika zu finden.
Der Paso Doble ist ein von französischen Tänzern weiterentwickelter spanischer Tanz.
Die Lateinamerikanischen Tänze werden in einer Tanzhaltung ohne gegenseitige Körperberührung der Partner getanzt.
Mit Ausnahme einiger Fortbewegungsfiguren in Samba und Paso Doble sind diese Tänze stationär.
Samba
Die Fortbewegungsfiguren sind fast so raumgreifend wie in den Standard-Tänzen.
Cha-Cha-Cha
Rumba
Die Rumba wird fälschlich oft als Tanz der Liebenden bezeichnet.
Paso Doble
Der Herr mimt einen Stierkämpfer (Torero) und die Dame übernimmt die Rollen der Capa* und der Muleta**,
mit denen der Torero den Stier zum Angriff animiert, um ihn dann durch geschickte Bewegung des Tuches an sich vorbei zu lenken.
Der Torero ist in der Arena höchst konzentriert, wohl wissend, dass der Kampf bei der kleinsten Unaufmerksamkeit auch für ihn tödlich enden kann.
Der Paso Doble enthält auch Elemente des von Zigeunern stammenden Flamenco. Dies gibt insbesondere der Dame zusätzlich interessante Interpretationsmöglichkeiten.
* Capa: ein relativ großes mit beiden Händen bewegtes Tuch von (einerseits) purpurroter und (andererseits) gelber Farbe
** Muleta: ein kleineres an einem Stab befestigtes mit einer Hand bewegtes rotes Tuch
Übrigens: „torrero“ bedeutet nach leo und nach pons „Turmwächter“ / „Leuchtturmwärter“
Jive
Der Jive wurde von englischen Tanzlehrern in den 40ern aus dem Boogie-Woogie, der damals von manchen als „ordinär“ empfunden wurde, und weiteren Tänzen (z. B. Rock’n’Roll) entwickelt.
Die Off-Beat-Betonung der Musik auf den geradzahligen Taktschlägen 1 - 2 - 3&4 - 5&6 ) weist auf ihre afrikanischen Wurzeln hin.